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6 Highlights auf den Philippinen

Drei Jahre ist es jetzt her, dass ich für vier Wochen auf den Philippinen war. Mit meinem Freund, unseren beiden Back Packs und nur einer Nacht im Voraus gebucht, ging es los. Besonders für mich waren die Philippinen anfangs ein kleiner Kulturschock, vorher war ich noch nie außerhalb Europas und so hat mich die Landung in Manila positiv geschockt und das ist auch mit der Grund, warum diese Reise für mich ganz besonders einzigartig war. Weitere, offensichtlichere Gründe sind natürlich die wunderschönen Inseln, die verlassenen Strände, die freundlichen Philippinos und die tolle Natur. Sechs Orte waren auf unserer Reise absolute Highlights, die ich heute gerne mit euch teilen möchte. Es sind sowohl sehr bekannte Gegenden dabei als auch der ein oder andere Tipp, den bestimmt nicht jeder kennt. Ich hoffe es hilft euch bei eurer eigenen Urlaubsplanung.

Lake Taal, Taal Volcano

Der See Lake Taal und sein Vulkan, der Taal Vulkan gehören mit Sicherheit zu den Orten, die sehr oft empfohlen werden. Das aber auch nicht ohne Grund, die Umgebung ist nicht nur wunderschön, sondern auch aufregend und einzigartig. Der 400 Meter hohe Vulkan gehört zu einem der gefährlichsten Vulkane der Welt, zuletzt ist er 1976 ausgebrochen. Besonders schön ist eine Bootstour zur Vulkaninsel, von dort kann man in einer etwa 2 km langen Wanderung zum Kraterrand laufen oder sich mit Pferden und einem Tour Guide hinbringen lassen. Zweitere Option ist aber nicht notwendig, zum einen ist der Weg ziemlich kurz und selbst für die Unsportlichen unter euch absolut bezwingbar, zum anderen findet man den Weg auch ohne Guide sehr einfach, denn er ist vorgetrampelt und wenn man den Menschen oder Pferden der anderen Besucher nachläuft auch absolut nicht übersehbar.

Sagada

Mit einer meiner Lieblings-Orte war Sagada im Norden der Philippinen. Sagada ist zwar etwas touristischer als so manch anderer Ort auf den Philippinen aber trotzdem ein unglaublich malerisches Bergstädtchen. Im März als wir dort waren, war Sagada kaum von Touristen besucht. Um Sagda herum kann man viele Wanderungen unternehmen oder Höhlen besuchen. Wir haben die Cave Connection Tour unternommen. Auf dieser ist man alleine mit einem Guide unterwegs, der einen 3-4 Stunden über Felsen führt, durch Wasser waten lässt und einem viele Informationen zur Geschichte der Höhlen gibt. Es ist eine unglaublich schöne Tour und sehr zu empfehlen. Tipp: Wenn ihr nach Sagada reisen wollt, packt auch einen dickeren Pullover oder Decke mit ein. Die Temperatur im Bergdorf ist wesentlich geringer als im Süden der Philippinen.

 

Reisterassen

Ebenfalls im Norden und nicht allzu weit entfernt von Sagada sind die Reisterrassen von Banaue. Diese „Stufen vom Himmel“ wie das Bergvolk seine Reisterrassen auch nennt, muss man unbedingt gesehen haben. Durch die Notwendigkeit jeden Platz für den Anbau von Reis zu benötigen, wurden von früheren Völkern Stufen in die Berge gehauen, was heute ein kunstvolles Reisterrassen Bauwerk entstehen lassen hat. Banaue an sich ist ein weniger schönes Städtchen und unserer Meinung nach nicht unbedingt sehenswert. Es genügt also ein Tagesausflug.

Marinduque

Nun zu einem eher unbekannten Tipp, die Insel Marinduque. Nicht allzu weit von Manila entfernt, bietet es sich an kurz vor Ende der Reise, die Insel zu besichtigen. Sie ist kaum von Touristen entdeckt und lediglich von den Einwohnern von Manila als Urlaubsinsel auserkoren. Wir haben uns eine Woche Zeit genommen (es reichen aber auch 3-5 Tage) und haben die Insel umrundet. Besonders zu den Ostertagen bietet sich die Insel an, denn dort kann man das Moriones Festival hautnah erleben, eine farbenprächtige Attraktion, bei denen die Bewohner in Straßen Theater ihre Geschichte spielen. Die Menschen auf Marinduque sind kaum an Europäer gewohnt und so taucht man dort richtig in die Kultur ein. Zu empfehlen ist auf jeden Fall auch eine Fahrt nach Gaspar Island, eine winzige Insel, nur zum Baden und Entspannen.

Maniyawa

Wenn man auf Marinduqe Halt macht, sollte man sich auch unbedingt die Insel Maniyawa ansehen, eine von drei Santa Cruz Inseln. Direkt von Santa Cruz aus kommt man mit einem Auslegerboot dort hin. Es ist eine sehr kleine Insel mit einigen wenigen Unterkünften (Bambus Hütten) direkt am Meer auf der man unbedingt eine Nacht verbringen sollte, um das richtige Gefühl für die Philippinen und das Volk der Philippinos bekommen zu können.

Puerto Galera

Wer nach weißen Sandstränden, wunderschönen Buchten und einzigartigen Taucherlebnissen sucht, sollte Puerto Galera besuchen. Mittlerweile sind die Stadt und seine Strände zwar schon von Touristen entdeckt worden, trotzdem ist Puerto Galera und Umgebung mit Unterkunft am richtigen Strand sehr zu empfehlen. Sehr touristisch sind die Strände Big La Laguna, Small La Laguna oder Sabang Beach. Wer es ruhig und gemütlich mag, sollte an den Talipanan Beach gehen. Für alle die dort nach einer Unterkunft suchen, ist die Bamboo House Beach Lodge sehr zu empfehlen, ein Strandhotel aus Bambus gebaut mit sehr nettem Personal und guter traditioneller Küche. Das Hotel bietet gegen Aufpreis verschiedene Touren an und man kann kostenlos ein Kanu ausleihen.

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