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Alternativen für den Besuch des Machu Picchu

In Cusco gibt es zahlreiche Alternativen zum Machu Picchu. Wenn ihr es also auch nicht zum Weltkulturerbe geschafft habt, so wie wir oder ihr Zeit habt noch andere Inka-Stätten zu besichtigen, dann nutzt diese Möglichkeit. Es lohnt sich.

Boleto Turístico

Bevor ihr eure Wahl trefft, informiert euch über das Boleto Turístico. Diese Eintrittskarte gilt für zahlreiche archäologische Stätten rund um Cusco. Dabei gibt es verschiedene Varianten, je nach Länge der Geltungsdauer und der Auswahl der Sehenswürdigkeiten. Kauft das Ticket unbedingt nur an offiziellen Verkaufsstellen. Um sich über die aktuellen Preise und Verkaufsstellen zu informieren, könnt ihr diese Seite nutzen: http://cosituc.gob.pe/. Wir haben uns dafür entschieden die zwei Stätten Sacsayhuamán und Pisac zu besichtigen.

Sacsayhuamán

Sacsayhuamán

Diese Ruine einer Inka-Festung, die vereinfacht „Sexy Woman“ genannt wird, befindet sich direkt in Cusco. Die Anfahrt lässt sich also einfach zu Fuß erledigen. Auch wenn es leider wenig Informationen ohne einen Guide gibt, ist das Gelände riesig und man bekommt ein gutes Gefühl für das Leben der Inkas.

Sacsayhuaman ist auf jeden Fall einen Besuch wert, nehmt euch ausreichend Zeit für die Erkundung des gesamten Geländes. Die meisten Besucher bleiben nah am Eingang, es lohnt sich aber weiter zu laufen. Dort ist man fast allein und es gibt einen kleinen Tunnel zu erkunden (Handylicht anschalten, sonst geht’s euch wie mir und es bleibt eine Beule als Erinnerung). Außerdem hat man von Sacsayhuamán aus eine tolle Sicht auf Cusco.

Pisac-Ruinen

Noch beeindruckender als Sacsayhuamán fanden wir die Pisac Ruinen. Dorthin zu kommen ist ein klein wenig komplizierter aber absolut machbar. Wir sind mit einem Minibus zu den Ruinen gefahren. Dafür lauft ihr in die Straße „Puputi“ (in der App Maps.Me ist die Haltestelle für die Minibusse nach Pisac eingezeichnet). Dort werdet ihr mehrere Minibusse sehen, die nach Pisac fahren. Am besten sucht ihr euch einen aus, der schon gut gefüllt ist, denn die Abfahrt dauert bis die Plätze im Bus voll sind. Das geht nach unserer Erfahrung aber ziemlich schnell.

In Pisac angekommen trafen wir eine andere Reisende, die sich mit uns die Taxifahrt hoch zu den Ruinen teilte. Es ist aber auch möglich den Weg zu laufen. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf das Tal. Die Ruinen sind gut erhalten, aber auch hier sind leider keine Informationen vor Ort vorhanden. Für die Erkundung und den Abstieg brauchten wir einen halben Tag. Unten wieder in Pisac angekommen, lohnt sich ein Besuch auf dem Markt oder im Café, es ist ein schönes kleines Bergstädtchen. Ohne Probleme und Bus Plan kommt man mit dem Minibus auch wieder zurück nach Cusco. Einfach dorthin laufen, wo ihr rausgelassen wurdet und nach den schreienden Peruaner suchen.

Für uns war der Besuch der Pisac Ruinen ein perfekter Tagesausflug.

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